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Lebensfragen

Auf Kohle geboren

oder

Wie wird man zum Brückenbauer?

Kindheit – 1982 – 1989

Aufgewachsen in der Ehrlichkeit und Bodenständigkeit des Ruhrgebiets durfte ich als Kind von Anbeginn meine Träume leben und verwirklichen. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, meine Eltern haben mir stets den Raum zur Potenzialentfaltung gegeben und diese gefördert.

Die Entwicklung meiner Heimat war begleitet durch einen großen Wandel von einer der bedeutendsten Industrieregionen Europas zu einem strukturschwachen Ballungsraum. Geprägt von vielen verschiedenen Kulturen und Religionen lernte ich als aufgewecktes und neugieriges Kind recht schnell, wie ein Leben in all diesen Interdependenzen erfolgreich funktioniert. Meine Mutter unterstütze viele kirchliche und soziale Initiativen, durch die ich früh erfahren habe, dass eine Gesellschaft nicht nur aus einem gesunden Mittelstand besteht, sondern sehr viele Facetten haben kann.

Diese Facetten zu sehen und mit allen Akteuren in hohem Respekt und auf Augenhöhe zusammen zu leben, hat mir meine Familie stets vorgelebt und vermittelt.

Der Grundstein wird gelegt

oder

Wie funktioniert Zusammenleben?

Jugend & Ausbildung – 1989 – 2003

Diese Frage habe ich mir bereits häufig in der Grundschule gestellt. Politik und vor allem die damaligen politischen Akteure waren in der weiterführenden Schule Themen, die mich außerordentlich begeistert haben.

Ich wollte mitwirken und mitgestalten, als Klassensprecher und in den letzten zwei Jahren meiner Schulzeit als Schulsprecher. So kam ich der Antwort auf die Frage nach dem Funktionieren des Zusammenlebens ein Stück näher.

 Bis heute hat der Reiz an der Politik nicht nachgelassen und unsere Demokratie und deren Mechanismen begeistern mich bis heute.

Irgendwann stellte sich mir natürlich auch die Frage „Wie funktioniert Business?“ 
Da ich Antworten bis dahin meist durch Selbsterfahrung erhalten hatte, entschied ich mich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann in einem etablierten Familienunternehmen der Modeindustrie meiner Heimatstadt, um dort eine Antwort auf diese Frage zu bekommen.

Dort habe ich das Fundament für meine weitere berufliche Laufbahn gelegt. Ich bin noch heute jeden Tag dankbar für die wichtigen und großartigen Mentoren, die ich bereits am Beginn meiner Karriere haben durfte.

Erste große Herausforderungen

oder

„Was ist Verantwortung im Business?“

Vertrieb – 2003 – 2014

Mit 25 Jahren wurde ich nach meiner Ausbildung und den ersten Schritten im Vertrieb von den Inhabern meines Ausbildungsunternehmens zum jüngsten Gebietsverkaufsleiter der Unternehmensgeschichte befördert und übernahm die Verantwortung für eines der bedeutendsten Verkaufsgebiete des Unternehmens. Schon damals ging es um einen hohen Millionenbetrag und natürlich um die Pflege und den Ausbau bedeutender Kontakte zu Partnern im Modefachhandel.

Ich stellte mich nicht nur dieser Herausforderung, ich schien meinen Job auch gut zu machen, denn von diesem Moment an ging es schnell voran mit meiner vertrieblichen Laufbahn. Ich durfte großartige Erfahrungen in diversen Positionen und starken Unternehmen machen und lernte worauf es in der Geschäftswelt ankam und was Verantwortung im Business bedeutet.

Mein Weg war stets gesäumt von erfahrenen Begleitern und Beratern, die mich Schritt für Schritt weiterbrachten, in meinen Erfahrungen ebenso wie in meinen Erkenntnissen. 

Dennoch hatte ich noch lange nicht alle Antworten auf meine Fragen gefunden, denn nachdem ich die Position des Senior Key Account Managers erreicht hatte stellte sich für mich bereits die nächste.

Leiten lernen

oder

Was ist eigentlich „gute Führung“?

Systemischer Coach & Change Manager – 2014

„Gute Führung beginnt mit Selbstführung und Selbsterkenntnis!“ Als ich diesen Satz 2013 in einem Magazin las, beschloss ich, auch diese Antwort durch Selbsterfahrung zu prüfen und mich zum systemischen Coach & Change Manager ausbilden zu lassen.
An der Universität zu Köln erhielt ich tiefe Einblicke in den systemischen Coaching Ansatz in all seinen Facetten und lernte, in einer sich stets verändernden Welt als Change Manager im Business aktiv werden zu können.
Erst nach dieser Zeit traute ich es mir als Mensch zu, die Führung anderer Menschen zu übernehmen. Gepaart mit den Erfahrungen meiner Kindheit und Jugend, den Ideen der großartigen Mentoren in meiner Ausbildung und den fundierten Erfahrungen in großen internationalen Unternehmen und den Erkenntnissen entstand in mir der Entschluss: es ist an der Zeit, als Führungskraft in einem starken Team erfolgreich zu sein und dieses zu seinem höchsten Potenzial zu entwickeln.

In leitender Funktion

oder

Welche Rolle spielen individuelle Potenziale?

Führungskraft – 2014 – 2019

Recht bald ergab sich die Chance, eine Führungsaufgabe in einem internationalen, börsennotierten Unternehmen zu übernehmen. Es stellte sich früh heraus, dass die Entscheidung, mich zuvor durch eine professionelle Ausbildung auf diese Zeit vorzubereiten, richtig und wichtig war.

Ich verantwortete die vertrieblichen Aktivitäten des Unternehmens in Deutschland. Meine nebenberufliche Arbeit als Personal Coach, der ich im Jahr zuvor nachgegangen war, half mir dabei ungemein. Denn in dieser Zeit lernte ich viele Menschen kennen, mit denen ich nun eng zusammen arbeiteten konnte.

Für mich war es spannend zu beobachten, wie sich Menschen ihrer selbst bewusst werden, wenn sie ihre Möglichkeiten, ihre Potenziale erahnen und sie Schritt für Schritt nutzbar machen. 

Nach knapp zwei Jahren bekam ich ein Angebot eines anderen bedeutenden international operierenden Unternehmens für die Vertriebsleitung in Deutschland und einem weiteren Land der europäischen Union.

Seither ist mir immer bewusster geworden, dass es meine Bestimmung ist, Menschen und Teams dabei zu unterstützen, ihr höchstes Potenzial zu entdecken. Ich sehe als eine meiner Aufgaben, Räume der Begegnung und der Entwicklung zu schaffen. Denn so kann ich schließlich meiner „Berufung“ folgen, Menschen und Teams durch eine auf Kommunikation, Inspiration und Coaching basierende Führung zu ihrer persönlichen und kollektiven Essenz zu führen.

Es zeigt sich im Business Alltag, dass Menschen, die eine Vorstellung von ihrem höchsten menschlichen Potenzial haben, kreativ, hochmotiviert, zufrieden und erfolgreich sind!

Ein kleines Wunder

oder

Wie leitet man ein „Familienunternehmen“?

Familienvater – seit 2017

Zeitgleich mit einer beruflichen Veränderung – ich hatte gerade eine neue Führungsaufgabe übernommen – wurden meine Frau und ich plötzlich Leiter eines „Familienunternehmens“: denn unsere Tochter kam zur Welt.

Meine kleine Familie ist für mich einfach das Größte!

Die Rolle eines Familienvaters ist die stärkste Grenzerfahrung meines bisherigen Weges – und das jeden Tag aufs Neue. Sie fordert, sie lehrt, sie stärkt, sie macht flexibel.

Viel wichtiger ist aber: sie ist mein größtes Glück!